Unser Team

Was uns eint:
Jede Mitarbeiterin und jeder Mitarbeiter wird bei uns in ihrer und seiner pädagogischen Arbeit geachtet. Für die Angleichung der Gehälter an den TVöD haben wir 2019 gemeinsam demonstriert, denn unsere Überflussgesellschaft soll sich für wertvolle Bildungsarbeit eine wertschätzende Entlohnung leisten.

Gabi Axenbeck, im Süden aufgewachsen in Mauerzeiten, seit den 80er Jahren in Berlin, hat die wilden Zeiten in West-Berlin/Kreuzberg miterlebt, Kinderladen, Ei-Kitas, in Kreuzberg Multi-Kulti,Schöneberg und Moabit hat sie partizipative Pädagogik umgesetzt, 20 Jahre bevor das Berliner Bildungsprogramm erstmals aufgelegt wurde. Seit 1993 hat sie mit dem TEVBB in Berlin im zentralem Stadtteil Moabit unter ihrer Leitung einen Träger für soziale Integration und Inklusion, für gelebte kulturelle Vielfalt und soziale Bindung aufgebaut. Mit den Teams und in Zusammenarbeit mit Kieznetzwerken, Politik und Forschung setzt sie weiter Akzente für ein zukunftsweisende Pädagogik. Sie steht dafür, dass beim TEVBB Soziale Dienste erfolgreiche Bildungswege begonnen werden, dass die Kinder, die unsere Kitas verlassen, gestärkt in die Welt gehen und sich deren guten Plätze selbständig erobern.

Gerald Speckmann, im Westen aufgewachsen nach Mauerbau, verließ mit achtzehn Gymnasium und Kleinstadt und schaute sich als junger Mann in Spanien, Marokko, Venezuela und Kuba um. Er wurde Buchhändler, zog nach Mauerfall nach Berlin und studierte bis zum Magister Sprachen, arbeitete als Sprachlehrer, Trainer, gerontopsychiatrische Pflegekraft und Regenwaldführer, später als Manager bei Startups und erwachsenen Unternehmen. Dank glücklicher anderer Umstände durfte er den beginnenden Kinderreichtum im Prenzlauer Berg erleben und seine erste mehrsprachige Kita mitentwickeln. Seit 2014 ist er Geschäftsführer der Soziale Dienste TEVBB gGmbH. Er will, dass unsere Kitakinder früh angstfrei zu Lernen lernen, damit sie sich selbstbewusst in Bildungssystem und Gesellschaft bewegen und keine Scheu haben, die unbequemen Fragen zu stellen.

Er entwickelt mit Trägern der Bildungsarbeit in Südafrika unsere internationalen Austauschmöglichkeiten für Erzieher/innen und Erzieher, denn auch ihnen soll die Möglichkeit gegeben werden, die Perspektive zu wechseln und sich dabei neu zu entdecken. Anfang Juli 2019 brechen die ersten TEVBB- Erzieherinnen zu einer Bildungsreise nach Südafrika auf.

Ritvan Celik ist ein Berliner und hat 2002 die 1. staatliche Fachschule für Sozialpädagogik erfolgreich beendet. Nach dieser 5-jährigen Ausbildung hat er seine Stelle als Erzieher in unserer Kita Kleiner Frosch aufgenommen und wird wenn es nach ihm und uns geht, noch viele Jahre ein Mitglied unseres Teams bleiben. Für ihn ist die Kita ein Stück weit eine Familie geworden, sein Herz hängt sehr am Haus, seinen Kolleginnen und Kollegen, den Eltern und vor allem an den Kindern. Als Mensch interessiert ihn, was die Kinder denken, was sie fühlen und womit sie sich beschäftigen. Er will sie genau dort abholen um sie durch entsprechende Angebote auf neue Wege zu begleiten, ihre Resourcen zu erweitern, ihre Fähigkeiten zu stärken. Wichtig sind ihm dabei ein wertschätzender Umgang miteinander, eine angstfreie Atmosphäre, Raum für neue Herausforderungen, nachvollziehbare Regeln, die für klare Strukturen sorgen, Platz für die Bedürfnisse jedes Einzelnen und immer wieder Zeit für ruhige Gespräche. Er arbeitet gern in der offenen Gruppenarbeit nach dem Situationsansatz und in Form von Projekten. "In meinem Berufsleben habe ich immer wieder festgestellt, dass sich Kinder sehr schnell begeistern lassen, wenn man mit ihnen einen gemeinsamen thematischen Rahmen erarbeitet, in dem mit der Zeit ein Projekt durch ihre Vorstellungen und Fähigkeiten Gestallt annimmt. Es kommt dabei weniger auf das Ergebnis an, sondern vielmehr auf den gemeinsamen Weg dorthin. Die Beziehungen zwischen den Kindern entwickeln sich zum Positiven und es entsteht ein nachhaltig schönes Gruppengefühl. Jedes Kind hat die Chance zu lernen, dass es selbst und auch die Anderen wichtig sind. In inklusiver Arbeit entstehen wunderbare Geschichten, Lieder, kleine und große Bauwerke aus unterschiedlichsten Materialien, Theaterstücke, Sportveranstaltungen, große Wandbilder und vieles mehr. Ich habe nie das Kind in mir verloren und versuche aus den Augen der Kinder zu sehen und zu verstehen. Ein für mich prägendes Zitat ist: "Wenn du Träume hast, habe den Mut ihnen nachzueifern!" (Walt Disney). Diese Stärke möchte ich den Kindern mitgeben."

Nicole Lüdecke wurde vor nicht allzu langer Zeit am Grenzstreifen geboren, ist im Wedding aufgewachsen und hat Integration hautnah miterlebt und kennengelernt. Sie wuchs geschützt in einem stabilen Elternhaus auf.
Schon im Kindesalter entwickelt sie als ein älteres Kind von 12 Cousinen und Cousins ihren Beschützerinstinkt. Sie wusste schon damals, dass sie mit Menschen arbeiten wollte – sie wurde Erzieherin aus Berufung. Prägende Erfahrungen hat sie im Migrationsdienst für junge Mädchen der Caritas gemacht, wo sie junge Mädchen in ihrer Pubertät in Freizeitgestaltung bis hin zur Selbstfindung begleitete. Sie wurde selbst zweifache Mutter und fand 2012 zu uns, wo sie seitdem in der Krippe als Gruppenerzieherin und Gruppenleiterin arbeitet.
Was ihr besonders gefällt ist, dass die Arbeit abwechslungsreich ist, sie ihre Ideen verwirklichen kann und ihre selbstständige Entscheidungsfähigkeit gefragt ist und gewürdigt wird.
Sie lernt täglich neu dazu, praktisch sowie auch theoretisch.
Nicole liebt die Individualität jedes einzelnen Menschen und fördert und stärkt jede einzelne und jeden einzelnen gerne darin.
Sie vermittelt gerne Werte und Normen auf liebevolle Art.
Sie nimmt sich gerne die Zeit und hat die Geduld jeden in seiner Entwicklung zu stärken, um ein selbstbewusster Mensch in dieser Welt zu werden.
„Das Lächeln und die Zuneigung, die ich von den Kindern zurückbekomme, da weiß ich, dass ich genau den richtigen Beruf gewählt habe.
Auch wenn in dieser neoliberalen Zeit manchmal die Rahmenbedingungen für Arbeit im pädagogischen Bereich nicht immer optimal sind, bin ich glücklich, Teil eines wunderbaren Teams zu sein sowie die Verantwortung für den Krippenbereich zu tragen.“

...to be continued...Fortsetzung folgt...