Europa gemeinsam erleben
Erasmus+-Job Shadowing an der CEIP Fernando de los Ríos in Granada
Wie kann europäische Zusammenarbeit bereits im Kindergartenalter erfahrbar werden? Das Erasmus+-Job-Shadowing an der CEIP Fernando de los Ríos in Granada zeigte, wie internationale Partnerschaften den pädagogischen Alltag bereichern und gemeinsame Lernprozesse über Ländergrenzen hinweg ermöglichen.
Im Rahmen unserer Erasmus+-Akkreditierung besuchte eine pädagogische Fachkraft der Kita Marlenchen die spanische Partnereinrichtung. Ziel der Mobilität war es, den pädagogischen Alltag kennenzulernen, Erfahrungen im Bereich frühkindlicher Bildung auszutauschen und die Zusammenarbeit im gemeinsamen eTwinning-Projekt „Emotional Dictionary: Exploring Emotions through Avant-Garde Art“ weiterzuentwickeln.
Während des fünftägigen Job-Shadowings standen Hospitationen, gemeinsame pädagogische Aktivitäten und die Projektarbeit im Mittelpunkt. Gemeinsam mit den Kindern wurden Bausteine des eTwinning-Projekts vorbereitet und umgesetzt. Einen besonderen Höhepunkt bildete der gemeinsame Videocall zwischen den Kindern in Berlin und Granada. Durch Lieder, Rituale und kreative Aktivitäten entstand ein gemeinsamer Erfahrungsraum, in dem die Kinder erleben konnten, dass Verständigung auch über Sprachgrenzen hinweg möglich ist und europäische Zusammenarbeit bereits im frühen Kindesalter beginnt.
Darüber hinaus bot die Mobilität vielfältige Einblicke in die pädagogische Praxis der Partnereinrichtung. Hospitationen im Unterricht, Gespräche mit der Schulleitung sowie der fachliche Austausch über inklusive Bildungsangebote und organisatorische Strukturen eröffneten neue Perspektiven für die Weiterentwicklung der pädagogischen Arbeit in der Kita Marlenchen.
Die Mobilität verdeutlicht, wie Erasmus+ nachhaltige europäische Bildungskooperationen fördert. Aus dem fachlichen Austausch entstehen gemeinsame Projekte, neue pädagogische Impulse und langfristige Partnerschaften, die sowohl die professionelle Entwicklung der Fachkräfte als auch die Bildungsbiografien der Kinder bereichern.
„Es gibt andere Kinder, die eine andere Sprache sprechen, aber wir verstehen uns trotzdem auf unterschiedliche Weise. Es gibt etwas jenseits der Sprache, das uns verbindet.“